Interview mit Roswitha Stark über die Heilkraft von Symbolen

Roswitha Stark

Roswitha Stark

„Strichcoding verbindet vier Symbolwelten zu einem einzigartigen Heilsystem für den sofortigen Einsatz“

Die Heilpraktikerin und Erfolgsautorin Roswitha Stark, die gerade ihren neuen Ratgeber „Strichcoding“ veröffentlicht hat, erläutert im Interview ihr neues Heilsystem: „Symbole und Zeichen wirken wie Antennen und können heilsame Schwingungen aufnehmen und abgeben. Für das Heilsystem von Strichcoding habe ich die Körbler’schen Strichcodes, die chinesischen I-Ging-Zeichen, germanische Runen und die von mir entwickelten Gaia-Codes – mit bewusst runder, „weiblicher“ Form – zusammengeführt. Wer die wundervollen Energien dieser Symbole für positive Zwecke und mit entsprechendem Respekt einsetzt, kann sie leicht und spielerisch für alle Anliegen und zur Heilung aktivieren.“

Seit über 15 Jahren befassen Sie sich mit den Heilwirkungen von Zeichen, Symbolen und Worten. Was hat Sie auf diesen Weg geführt, und was waren die erstaunlichsten Erfahrungen, die Sie dabei machen durften?

Roswitha Stark: Auf den Weg geführt hat mich eigentlich der „Zufall“, als ich in den 90er-Jahren einen Pendelkurs belegt hatte und gar nicht wusste, dass dabei auch die Zeichen Erich Körblers unterrichtet werden. Jedenfalls hatte ein älterer Teilnehmer mehrere Striche auf seinen Ellbogen aufgemalt und erzählte, dass seitdem seine Tennisarmschmerzen verschwunden seien. Ich wunderte mich schon sehr, aber das war mein Einstieg in die Welt der Zeichen und Symbole, und ich wollte unbedingt mehr darüber erfahren. Inzwischen habe ich die verrücktesten Dinge damit erlebt: dass man beispielsweise Geräte „reparieren“ kann oder ganze Tierherden nur mit Visualisierungen von Symbolen in eine gesunde Schwingung bringen kann. Wenn Tiere und kleine Kinder so gut auf Zeichen reagieren, berührt mich das auch heute noch ganz besonders.

Sie schreiben, dass das Universum und die Erde die Zeichen schon vor langer Zeit zur Verfügung gestellt haben, dass sie nur zu einem Großteil aus unserem Bewusstsein verschwunden waren. Woran liegt es, dass die Heilkraft der Symbole gerade heute wiederentdeckt wird?

Roswitha Stark: Als „Ötzi“, dieser jahrtausendealte Mann aus dem Eis, gefunden wurde – zu einer Zeit, als auch ich mit Symbolen schon intensivere Erfahrungen gemacht hatte –, war mir klar, dass das Heilsystem mit einfachen Strichformen schon sehr alt sein muss und es kein Zufall sein kann, dass es in unserer modernen Zeit wieder auftaucht. Ötzi hatte Akupunkturpunkte und verletzte Körperstellen bemalt, das tun wir heute in der therapeutischen Praxis auch. Für mich ist es eine Wiederentdeckung der Heilkraft von weltweit verbreiteten Informationen in Form von „Bildern“. Das chinesische I-Ging erinnert sehr stark an die einfachen Strichcodes, die nach Erich Körbler in der Neuzeit zum Beispiel zur Elektrosmog-Harmonisierung verwendet werden. Vergleichbar mit der klassischen Homöopathie, werden die Zeichen der „Neuen Homöopathie“ heute als Möglichkeit zur positiven Umstimmung von Körper, Geist und Seele benötigt, auch und vor allem, weil beide keine schädlichen Nebenwirkungen haben.

144 Zeichen auf einem DIN A2 Plakat

144 Zeichen auf einem DIN A2 Plakat

Das neue Buch „Strichcoding“ verbindet Gaia-Codes, I-Ging-Symbole, Runen und Körbler-Zeichen zu einem intuitiv nutzbaren Heilsystem. Was macht gerade diese Symbole so wirksam?

Roswitha Stark: Wir leben in einer Welt der Bilder und Formen, und viele dieser Formen, wie zum Beispiel ein Baum, sind gleichzeitig auch Antennen, die Informationen aufnehmen und abgeben. Jeder Baum hat an seiner Krone einen Pluspol und am unteren Ende einen Minuspol, so wie auch der Mensch. Beide sind Antennen. Auf reduzierte Weise drückt das ein einfacher Strich aus. Zwischen beiden Polen fließt das Leben, wir leben in einer polaren Welt, und Fließen sehe ich als Gesundheit an, Starre und Stillstand als „Krankheit“. Ich arbeite schon lange mit den Körbler‘schen Strichcodes, und da die I-Ging-Zeichen ganz ähnlich sind, lag es sehr nahe, diese wunderbaren Zeichen in mein Heilsystem zu integrieren. Die Runen als unser eigenes kulturelles Erbe drängten sich ebenfalls schnell und nachdrücklich für das Strichcoding-Buch auf. Das war eine echte Herausforderung für mich, da sich viele, zum Teil recht haarsträubende Geschichten um sie ranken. Von diesen bereinigt, sind die Runen für Heilzwecke einfach genial und äußerst kraftvoll. Die Gaia-Codes entwickelte ich als „weibliche“ Ergänzung mit bewusst „runder“ Gestaltung

Die germanischen Runen, aber auch viele andere Symbole aus unterschiedlichen Kulturen wurden – wie Sie gerade angedeutet haben – für politische und negative Zwecke missbraucht. Wie ist es möglich, diese Zeichen von ihrem Makel zu befreien und sie ihrer ursprünglichen Bedeutung oder positiven Anwendungsmöglichkeiten zuzuführen?

Roswitha Stark: Die Runen zeigten mir, dass sie machtvoll sind und gerade deswegen auch von Menschen benutzt wurden oder werden, die in egoistischer Weise davon Gebrauch machen wollen, zum Beispiel, um sich Macht zu verschaffen. Das kann und darf nicht die Intention von Heilern sein. Ich suchte nach einem Werkzeug, um Symbole grundsätzlich von schädlichen Anhaftungen reinigen zu können, und fand dies in den fünf platonischen Körpern und in der Kraft der Elemente. Jeder kann eine solche „Reinigung“ mit einem Visualisierungsritual selbst durchführen und so jedes Symbol in seinen kraft- und lichtvollen Ursprungszustand zurückversetzen.

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Strichcoding

Die Anwendung der 144 Zeichen Ihres neuen Buches soll ganz ohne Vorwissen oder spezielle Testverfahren möglich sein. Welche Voraussetzungen sollten Laien oder Therapeuten mitbringen, um diese sinnvoll zu nutzen?

Roswitha Stark: Eigentlich braucht man keine speziellen Voraussetzungen, um mit dem System zu arbeiten. Wichtige Bedingungen sind für mich jedoch eine korrekte ethische Grundhaltung des Anwenders und sein Respekt gegenüber diesen wundervollen Energien in Symbolform. Dann arbeiten die Zeichen gerne für unsere Intentionen mit, und wir können sie ganz spielerisch und leicht für jedes Anliegen aktivieren.

Insbesondere bei den Seelenbotschaften regen Sie an, buchstäblich „zwischen den Zeilen“ zu lesen. Wie ist das zu verstehen?

Roswitha Stark: Es ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen, wissen zu wollen, was das ausgewählte Zeichen „bedeutet“. Ich verstehe das und mache es nicht anders. Bei aller Intuition möchte schließlich auch der Verstand befriedigt werden. Ich gebe in „Strichcoding“ eine Seelenbotschaft zum Nachlesen vor, ermutige aber dazu, zusätzlich „zwischen den Zeilen zu lesen“, um dadurch quasi in die Urmatrix, den „großen Raum“ oder das Tao zu gelangen, das uns alle verbindet und in dem wir die eigentliche, nur für uns bestimmte Botschaft erfühlen oder erahnen können. Das finde ich sehr schön.

Dem Buch liegt ein großformatiges Plakat mit allen vorgestellten Zeichen bei. Wie nutzt man dieses am besten für den Einsatz in der Praxis?

Roswitha Stark: Das Plakat ist die eigentliche Auswahlhilfe für jedes Zeichen. Man kann es komplett intuitiv ohne jegliches Testsystem anwenden. Ich denke einfach an meine Beschwerde oder mein Anliegen und stelle mir eine Zahl zwischen 1 und 12 und einen Buchstaben zwischen A und L vor, also zum Beispiel K3. Im entsprechenden Feld sehe ich, welches Symbol ich benutzen soll. Dann aktiviere ich das Zeichen mit einem einfachen Ritual, das im Buch beschrieben ist, lese die Botschaft nach, auch zwischen den Zeilen, und kann zusätzlich bestimmte Affirmationen einsetzen, um die Wirkkraft zu verstärken und zu stabilisieren.


Literaturtipp:

Roswitha Stark: Strichcoding – 144 kraftvolle Heilzeichen für den Soforteinsatz, mit A2-Plakat für die einfache Anwendung, Mankau Verlag, 1. Aufl. April 2016, Klappenbroschur, durchgehend farbig, 223 Seiten, 17,95 Euro

Webtipp:

www.heilen-mit-symbolen.info (Blog über Heilen mit Symbolen)

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Über Oliver Bartsch
Online-Journalist, Multimediaentwickler, Fachjournalist mit Schwerpunkt Psychologie, Komplementärmedizin, alternative Wohn- und Arbeitsformen, regenerative Energien, Klimawandel, Spiritualität. Gestalttherapeut

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