The Work mit Moritz Boerner

Das Ende des Leidens

Moritz Boerner

Moritz Boerner

Vor 14 Jahren fuhr Moritz Boerner im Auftrag von connection zu einem Seminar von Byron Katie, um über »The Work« zu berichten. Dies veränderte sein Leben so sehr, dass er in connection mehrere Artikel darüber schrieb, Byron Katie in den USA besuchte, sie begleitete und schließlich mehrere Bücher und DVDs über »The Work« herausbrachte. Heute hält er Seminare über »The Work« und bildet Therapeuten aus, die ihrerseits »The Work« weitergeben.

»The Work« besteht im Wesentlichen aus vier Fragen und einer Umkehrung. Glaubenssätze, die problematisch sind, weil sie Schmerz und Leid verursachen, können damit bearbeitet und aufgelöst werden.

1. Ist es wahr?
2. Kannst du wirklich wissen, dass dies wahr ist?
3. Wie reagierst du, was geht in dir vor, wenn du diesen Gedanken denkst?
4. Wer oder wie wärst du ohne diesen Gedanken?
Und dann: Finde die Umkehrung.

Gleich zu Beginn schreibt jeder einen Glaubenssatz auf, in dem er seinen Nächsten beurteilt, denn »das ist es, was wir am besten können und auch schon die ganze Zeit gemacht haben, nur machen wir es jetzt bewusst«, erklärt Moritz Börner.

Der erste Glaubenssatz, den wir untersuchen, lautet: »Paul sollte mich verstehen«. »Ist das wahr?« »Ja«. »Kannst du wirklich wissen, dass dein Glaubenssatz wahr ist?« »Nein«. »Wie reagierst du, was geht in dir vor, wenn du diesen Gedanken denkst?« »Mir geht es schlecht, dieser Gedanke verursacht mir Stress, und ich bin angespannt.« »Wer oder wie wärst du ohne diesen Gedanken?« »Ich wäre entspannter, freier, ohne Erwartung.« »Finde die Umkehrung«. »Paul sollte mich nicht verstehen. Ich sollte mich verstehen.«

Moritz Boerner hat schon viele Fragen des Lebens mit »The Work« bearbeitet und dabei festgestellt, dass eine Einmischung in fremde Angelegenheiten (Paul sollte…) immer Leid und Schmerzen verursacht: »Es sind nicht die Dinge, die uns stören, sondern unser Denken über die Dinge. The Work ist eine Untersuchung darüber, welche Auswirkungen unser Denken auf unser Leben hat. Seelisches Leiden wird durch unser Denken über die Welt verursacht, und wenn wir unsere Selbstbeobachtung darüber schärfen, kommt mehr Gelassenheit, Vergebung, Friede, Freiheit, geistige und körperliche Gesundheit und Glück in unser Leben.«

Wir »wörken« über Geld, Liebe, Anerkennung, eigene und fremde Eigenschaften und stellen fest: Es funktioniert! Wir trennen die Lüge von der Wahrheit. »The Work« befreit Energien, die an unwahre Glaubenssätze gebunden sind, so dass Platz für andere Dinge im Leben ist: »The Work sollte zur Gewohnheit werden, sobald etwas weh tut. Ich kann nicht garantieren, dass man sich damit von allen falschen Glaubenssätzen befreit, aber die Frequenz lässt nach«, erklärt Moritz Boerner und schiebt lachend hinterher: »Wer sein Leben in Gottes Hand legt, der braucht The Work nicht. Er könnte diese Methode trotzdem anwenden, und sie würde auch funktionieren. Meine Definition von Wahrheit ist Realität. Wer eine andere hat, bei dem funktioniert The Work nicht.«

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Über Oliver Bartsch
Online-Journalist, Multimediaentwickler, Fachjournalist mit Schwerpunkt Psychologie, Komplementärmedizin, alternative Wohn- und Arbeitsformen, regenerative Energien, Klimawandel, Spiritualität. Gestalttherapeut

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