Drunvalo Melchizedek: Schlange des Lichts

Spirituelle Abenteuer im Zeichen der Erdheilung

Drunvalo Melchizedek

Drunvalo Melchizedek

Es gibt Bücher, die entziehen sich der eindeutigen Beurteilung. Was es mir bei diesem so schwer gemacht hat, war der durchweg fantastische Inhalt, wo sich ein Wunder an das nächste reiht und die Erlebnisse schwer mit dem Verstand nachzuvollziehen sind. Wenn ich das Buch aber mit dem Herzen lese, dann finde ich es bewundernswert, dass sich der Autor und mit ihm viele Gleichgesinnte auf den Weg machen, um die Erde zu heilen. Die Leser begleiten Drunvalo Melchizedek auf seinen Reisen rund um den Globus und erleben mit ihm die Geschichte einer Kette von Zeremonien zur Heilung der Herzen, dem Ausrichten von Energien, der Harmonisierung alter Ungleichgewichte, die aus den letzten 13.000 Jahren männlicher Dominanz entstanden sein sollen, und die Stärkung des sogenannten »Gitternetzes des Einheitsbewusstseins«, dass die Erde angeblich umgibt.

Aufstieg der Menschheit in eine neue Welt

Drunvalos These, die noch zu beweisen wäre, lautet: Die Erd-Kundalini – eine Energie, die mit dem Erdmittelpunkt verbunden ist und sich spiralförmig bewegt, analog zur Kundalini-Energie im menschlichen Körper – bewegt sich im Rhythmus von 12.920 Jahren von einem Pol zum anderen. Konkret bewegt sie sich von Tibet und Indien nach Peru und Chile. Damit einher geht auch eine Beeinflussung des »Gitternetzes des Einheitsbewusstseins«, denn wie der Mensch habe auch die Erde eine DNS, sagt der Autor. Die sei aber von 13.000 Jahren männlicher Dominanz so stark im Ungleichgewicht, dass jede Menge Heilungszeremonien an heiligen Kraftplätzen (vorzugsweise bei indigenen Völkern wie den Inkas, Mayas, Maoris, Waitahas usw.) abgehalten werden müssten, um die Energien auszugleichen und die weibliche Vorherrschaft vorzubereiten, denn ab dem 21. Dezember 2012 – gleichzeitig das Ende des Maja-Kalenders – werde die Menschheit von der weiblichen Weisheit geführt werden.

»Ohne die bedingungslose Liebe des weiblichen Herzens wäre die Menschheit an die mentalen Beschränkungen gebunden, die die Männer aufgebaut haben, um uns in den vergangenen 13.000 Jahren zu schützen. In der Vergangenheit war dieser Schutz nötig, aber jetzt ist er zum größten Hindernis für unser Überleben, für die Erweiterung unseres Bewusstseins und für den Aufstieg der Menschheit in eine neue Welt des Lichts geworden«, erklärt der Autor.

Was auch immer Drunvalo Melchizedek mit »Aufstieg der Menschheit in eine neue Welt« meint, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Ein »abgedrehtes« Werk, das sich teilweise wie ein Science Fiction-Roman liest. Doch spannend ist diese fantastische spirituelle Abenteuerreise á la Indiana Jones, und sie macht Lust, die heiligen Plätze der indigenen Völker zu besuchen und selbst einmal die Energien von Kraftorten zu spüren.

Drunvalo Melchizedek: Schlange des Lichts: Jenseits von 2012. Koha-Verlag 2008, Hardcover, 304 Seiten, HC, 16.95 €

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Über Oliver Bartsch
Online-Journalist, Multimediaentwickler, Fachjournalist mit Schwerpunkt Psychologie, Komplementärmedizin, alternative Wohn- und Arbeitsformen, regenerative Energien, Klimawandel, Spiritualität. Gestalttherapeut

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